Kälteanwendung bei Sportverletzungen: Wirkungen, Risiken
Grundlagen der Kälteanwendung Kälteanwendung bezeichnet die gezielte Verabreichung von niedrigen Temperaturen auf verletzte oder schmerzhafte Körperregionen mit dem unmittelbaren Zweck, Schmerz zu lindern, lokale Entzündungsreaktionen zu dämpfen und den regionalen Stoffwechsel kurzfristig zu senken. Bei akuten Sportverletzungen wird Kälte vor allem eingesetzt, um Blutung und Ödembildung zu reduzieren, nocizeptive Reize zu verringern und so die subjektive Schmerzintensität rasch zu senken; diese Effekte sind meist vorübergehend und dienen häufig der Symptomkontrolle in den ersten Stunden bis Tagen nach dem Trauma. Gleichzeitig kann Kältetherapie als begleitende Maßnahme zur Ruhigstellung, Hochlagerung und Kompression angewandt werden, um ein günstigeres Milieu für die Erstversorgung zu schaffen. […]