Wissenschaftliche Grundlagen und psychische Effekte von Kälte
Wissenschaftliche Grundlagen der Kältewirkung Kälte löst eine gut charakterisierte Kaskade physiologischer Reaktionen aus, die sowohl periphere als auch zentrale Systeme betreffen. An der Körperoberfläche führt akute Kälteeinwirkung zunächst zu Vasokonstriktion: Hautgefäße ziehen sich zusammen, um Wärmeverluste zu minimieren, was die Hauttemperatur schnell abfallen lässt und die periphere Durchblutung reduziert. Bei weiterer oder langanhaltender Kälteeinwirkung kommt es je nach Intensität zu Shivering (muskelzitternde Wärmeproduktion) oder zur Aktivierung nichtzittriger Thermogenese, insbesondere durch braunes Fettgewebe (brown adipose tissue, BAT), das über sympathische Innervation Wärme erzeugt und dabei Energieverbrauch und Glukose- sowie Fettsäureaufnahmen erhöht. Nach Beendigung […]
Meditation zur Stressbewältigung: Praxis und Wissenschaft
Warum Meditation bei Stressbewältigung sinnvoll ist Meditation hilft bei Stressbewältigung, weil sie sowohl akute Stressreaktionen dämpfen als auch langfristig die Fähigkeit zur Erholung und Selbstregulation stärkt. Kurzfristig führt einfache Atem- oder Achtsamkeitspraxis zu einer Verlangsamung von Atmung und Herzfrequenz, reduziert Anspannung und verschiebt das Gleichgewicht hin zum parasympathischen (erholsamen) Anteil des Nervensystems. Langfristig trainiert regelmäßige Meditation Aufmerksamkeit und Emotionsregulation: Gedanken werden weniger automatisch verfolgt, Reizbarkeit nimmt ab und die Fähigkeit, sich von belastenden Gedanken zu distanzieren, wächst. Viele typische Stresssymptome können durch Meditation gelindert werden. Körperliche Anspannung, schmerzhafte […]